Alexander Poropatits, MA

Mag. (FH) Erich Fenninger, DSA
13. September 2020
DI Christoph Hofer, MSc
30. Juni 2020

Entscheidungen dieser Tragweite müssen meiner Meinung nach auf wissenschaftlich fundierter Basis, unter Berücksichtigung möglicher Entwicklungen, dem Nachhaltigkeitsgedanken folgend, zukunftsorientiert getroffen werden.

Als kritisch denkender Bürger, mit Wurzeln in der Stadt Wiener Neustadt, stelle ich in Anbetracht obig genannter Eckpfeiler das Projekt „Ost-Umfahrung“ in Frage.

Nach Durchsicht vorliegender Unterlagen lässt sich festhalten, dass ExpertInnen im Auftrag des Landes NÖ auch zukünftig (trotz € 40 Mio.-Projekts) keine sonderliche Entlastung der Grazer Straße erwarten. Auch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass durch Versiegelung des Bodens und Zerstörung natürlicher Oberflächen, dieses Projekt zur Verschlechterung des Klimas beiträgt und nachhaltig auch der regionalen Landwirtschaft schaden wird.

Alleine die eben genannten Aspekte lassen mich gerade in Zeiten von „Fridays for Future“, wo junge Menschen für klimafreundliche & nachhaltige Entscheidungen auf die Straßen gehen, hellhörig werden. Um für Bürgerinnen und Bürger die vernünftigste Lösung zu finden, halte ich eine verantwortungsvolle, umfangreiche Alternativen-Suche beim Projekt „Ost-Umfahrung“ für die klügste Herangehensweise.

Investitionen in wohl durchdachte alternative Mobilitätskonzepte unter Berücksichtigung vielfältiger Bedürfnisse der BürgerInnen (Fahrrad, Busse, etc.) wäre aus meiner Sicht wünschenswert.

Online-Petition